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Links in Instagram richtig einsetzen

Links in Instagram richtig einsetzen - medienspinnerei

Instagram ist ein Netzwerk für Bilder. Früher als Plattform für “Ich poste mein Essen” verschrien, wird es zunehmend ernsthafter genutzt. Die mobile Nutzung steht dabei im Vordergrund. Es gibt zwar eine Desktop-Variante – sprich, man kann Bilder am PC liken und kommentieren – voll nutzbar ist sie jedoch nicht. Denn Bilder hochladen und erstellen geht damit nicht. Daher liegt der Fokus weiterhin auf Smartphones und Tablets.

Für Blogger und Unternehmen wird Instagram interessant, um auf eigene Inhalte hinzuweisen. Neue Artikel zum Beispiel. Wer nun einen Link zu einem Bild hinzufügen will, stellt allerdings schnell fest, dass diese nicht klickbar sind. Sie müssen daher kopiert und im Browser eingefügt werden. Am PC geht das recht einfach – auf dem Smartphone schon nicht mehr. Es ist umständlich und die meisten werden es nicht tun. Das ist schade, denn auch auf Instagram kann man erfolgreich Blogbeiträge bewerben, ein Youtube-Video empfehlen oder auf andere Seiten hinweisen. Wie kann man nun dennoch Links sinnvoll in Instagram einsetzen?

2 Lösungen für Links auf Instagram

Möglichkeit Nummer 1 beinhaltet einen Kurzlink-Dienst wie bitly. Das geht natürlich auch mit anderen, daher ist bitly nur ein Beispiel. Mit diesem Tool lassen sich Kurzlinks erstellen. Einfach die gewünschte Internetadresse eingeben und den erzeugten Link nutzen. Der sieht dann zunächst so oder so ähnlich aus: http://bit.ly/UYaAZG

Links in Instagram richtig einsetzen (1)

(Quelle: Screenshot http://instagram.com/falkgruner)

Der erste Teil ist fix, die 6-stellige Kombination aus Buchstaben und Zahlen verweist auf den individuellen Link – in diesem Beispiel ist es diese Seite www.medienspinnerei.de. Zugegebenermaßen lässt sich die ursprüngliche Variante leichter merken. Für längere URLs lohnt es sich aber. Bitly bietet nun die Möglichkeit, diese Adresse anzupassen. Als Beispiel dient ein Instagram-Bild von mir, das mit folgendem Link versehen ist: http://bit.ly/uikms39. UIKMS steht für den Blognamen “Unterwegs in Karl-Marx-Stadt” (ein kleiner satirischer Blog über Chemnitz von mir) und die Nummer ist die aktuelle Artikelnummer. Das lässt sich merken und in den Browser eingeben.

 

 

Möglichkeit Nummer 2 nutzt die einzige Stelle von Instagram, die klickbare Links beinhaltet – den “Über mich”-Bereich. Im Profil steht häufig eine Beschreibung und meist noch ein Link zur Homepage, Facebook oder was auch immer. Das lässt sich allerdings auch für aktuelle Blogbeiträge und ähnliches nutzen, wie Gary Vaynerchuk beweist. Er beschriftet ein Instagram-Bild sinngemäß mit “Den Link zum Video findest Du in meinem Profil”. Klickt man nun aufs Profil von ihm, gelangt man zur “Über mich”-Seite und sieht den Link zum Video. Dieser ist wiederum klickbar!

Links in Instagram richtig einsetzen (2)

(Quelle: Screenshot http://instagram.com/garyvee)

Links in Instagram richtig einsetzen (3)

(Quelle: Screenshot http://instagram.com/garyvee)

 

Links auf Instagram – nicht perfekt aber möglich

Beide Varianten machen den Einsatz von Links auf Instagram durchaus sinnvoll. Zumindest solange, bis klickbare Links in der Bildbeschriftung noch nicht möglich sind. Denn perfekt sind beide auch nicht. Bei Möglichkeit 1 muss dennoch der Umweg über den Browser gegangen werden. In der zweiten Variante muss der Link im Instagram Profil immer aktualisiert werden. Außerdem ist der Verweis in einem älteren Beitrag dann hinfällig. Aber bei beiden gilt: Besser als gar nichts!

tl;dr – Links auf Instagram sind prinzipiell nicht klickbar. Mit diesen 2 Lösungen setzen Sie dennoch Links sinnvoll auf Instagram ein und verlinken zu Ihren Inhalten.

Titel & Beitragsbild von Jason Howie (CC BY 2.0)

Finnland Reise medienspinnerei 2014

Sommerpause in der medienspinnerei

Finnland Reise medienspinnerei 2014

[Bild: konkarikin, CC0 1.0]

Lieber Leser und Geschäftspartner,

es ist Sommer und die medienspinnerei klappt im August für 3 Wochen das Notebook zu. So bin ich zwischen dem 11.8. und 31.8. mit meiner Frau auf Reisen, in Finnland um genau zu sein. Den Großteil verbringe ich dabei in einem Haus am See. Und zwar irgendwo im Nirgendwo, an einem Ort, dessen Name ich immer wieder vergesse. Aus diesem Grund rechne ich dort auch nicht mit hervorragendem Telefon- und Internetempfang.

Alle Mails, Nachrichten und Telefonate, die in dieser Zeit anlaufen, werde ich daher erst im September beantworten. Aber dann auch umgehend – versprochen! Genauso wird der Blog dann wieder gefüttert. Vielleicht auch mit ein paar Urlaubsbildern…

Ich wünsche Ihnen allen einen angenehmen Sommer und erholsame Urlaubstage. Wir sehen und hören uns noch bis Anfang August und dann im September wieder.

P.S.: Alle machen Urlaub, nur Rudi Dutschke hatte dazu seine ganz eigene Meinung.

Social Media Kurztipp medienspinnerei

Wie sieht mein Facebook Profil für andere aus?

Facebook ermöglicht es seinen Nutzern, Informationen öffentlich, mit allen Freunden oder mit bestimmten Personengruppen zu teilen. Wer dabei den Überblick verloren hat und wissen will, wie andere das eigene Profil sehen, kann das ganz schnell überprüfen. Dazu einfach in das Profil wechseln. Rechts oben (im Titelbild) erscheinen neben “Aktivitätenprotokoll anzeigen” drei Punkte. Anklicken und dann auf “Anzeigen aus der Sicht von…” gehen.

Wie sieht mein Facebook Profil für andere aus? (1) Wie sieht mein Facebook Profil für andere aus? (1)

 

 

 

 

 

Jetzt erkennt man bereits, wie das Profil für andere Facebooknutzer aussieht, die keine Freunde sind. Oben besteht nun noch die Möglichkeit, sich das Profil aus Sicht bestimmter Freunde anzeigen zu lassen. Das ist zum Beispiel dann sinnvoll, wenn man bestimmte Dinge nur mit einem engen Personenkreis teilt. Außerdem kann kontrolliert werden, wem die Informationen zu Lieblingsbands, Lieblingsfilmen usw. angezeigt werden.

Medium Startseite (Screenshot)

Medium – So funktioniert die neue Plattform

Medium Startseite (Screenshot)

Medium ist eine neue Plattform, die es dem Nutzer besonders leicht macht. Kein kompliziertes Back-End (=Programm hinter einer Homepage), die Konzentration auf die wichtigsten Funktionen und gleichzeitig Feed-Reader und Blog in einem. Ich habe mir Medium angesehen, einen Account angelegt (Sie finden mich hier auf Medium) und das Wichtigste notiert, um sich einen Überblick zu verschaffen.

Die Anmeldung erfolgt dabei mit dem eigenen Twitter- oder Facebook-Account. Dass es sich lohnt, beide Konten mit Medium zu verknüpfen, zeigt sich später in den Einstellungen. Denn hier dann wird deutlich, dass so alle Artikel von Personen, denen man auf Twitter folgt und mit denen man auf Facebook befreundet ist, automatisch im Newsfeed landen. So füllt sich die Startseite bereits von Anfang an mit Content. Interessantem Content höchstwahrscheinlich, schließlich folgt man sich auf Twitter und Facebook.

Überblick der wichtigsten Funktionen

Das sind die wichtigsten Funktionen, nachdem die Anmeldung durch ist:

  • Formatierung: Die ist spielend einfach. Text markieren, Formatierung anpassen, fertig! Zur Verfügung stehen fett, kursiv, als Überschrift formatieren, als Zitat zu markieren, einen Link hinterlegen und die Auswahl kommentieren
  • Kommentare: Diese können im fertigen Artikel dann von allen Lesern direkt am Text gemacht werden. Jeder Absatz kann per mouseover (=mit dem Mauszeiger über den Beitrag gehen) kommentiert werden. Es erscheint ein kleines Icon und es kann losgehen.
  • Außerdem können einzelne Wörter, Wortgruppen oder Passagen beim Schreiben kommentiert werden. Zum Beispiel um die Erklärung für Back-End und mouseover zu hinterlegen. Beim Lesen funktioniert das genauso: Hier steht dann zur Auswahl, den betreffenden Text zu kommentieren oder zu Twittern.
  • Absatz: Mit einem doppelten Zeilenumbruch erzeugt man eine leichte Trennlinie.
  • Bilder: Diese lassen sich in einem einfachen Absatz einfügen. Am Linken Rand erscheint ein +. So lassen sich auch Tweets und ähnliches einbinden.
  • Lesezeichen: Artikel, die Ihnen gefallen, können Sie mit einem Lesezeichen versehen und später lesen anlegen
  • Listen (“Collections”) kann man selbst anlegen und folgen

Update
Medium hat ein paar Möglichkeiten für das Einstellen eines Titelbildes hinzugefügt. Dadurch wird das Ganze aber auch komplexer. So funktioniert es jetzt:

1) ganz links am Rand mit der Maus auf die 3 Punkte gehen
2) auf das Symbol, das darunter erscheint, klicken
3) jetzt das entsprechende Bild auswählen
4) zunächst wird das Bild als Hintergrundbild verwendet
5) ganz oben ins Bild klicken und im Menü die Position fürs Bild wählen

Was an Medium auffällt

Medium überzeugt vor allem mit seinem schlichten Design. Alles ist auf das Wichtigste reduziert und bloggen macht richtig Spaß. Dadurch könnte Medium zur Bereicherung der Social Media Landschaft beitragen! Leider ist der Großteil des Contents (noch) auf Englisch. Es gibt allerdings schon Listen, die deutschsprachige Artikel sammeln – in-deutsch zum Beispiel. Was fällt beim ersten Test noch auf? In der rechten oberen Ecke wird die Lesezeit angezeigt. Wie diese ermittelt wird (Wörterzahl oder durchschnittliche Zeit aller Leser bisher) ist nicht klar. Sie vermittelt aber einen Eindruck über den Umfang des Textes.

Update
Laut Netzpiloten berechnet sich die Lesezeit aus der durchschnittlichen Lesegeschwindigkeit von 275 Wörtern pro Minute. Für ein Bild werden 12 Sekunden eingerechnet.

Es lohnt sich noch ein Blick in die Einstellungen. Denn hier kann man sein Konto noch mit Google+ verbinden. Dadurch wird das Google Authorship für die eigenen Artikel auf Medium ermöglicht. Das heißt, dass die Suchergebnisse von Google mit dem Profilbild und dem Link zum Google+-Profil erscheinen. Also: Unbedingt machen, wenn Sie ein Profil haben!

Update
Leider sind die Bilder in den Suchergebnissen mittlerweile generell verschwunden.

Als ersten Test wird dieser Text auch auf Medium erscheinen. Wo? Hier:
Medium — So funktioniert die neue Plattform

Update: Medium und das Thema Suchmaschinenoptimierung (SEO)

In Sachen SEO zeigt sich Medium mit der kalten Schulter. Felder für Metabeschreibung sucht man vergeblich. Es gibt aber ein paar Tipps, mit denen sich die Anzeige in der Googlesuche verbessern lässt. Als Beispiel dient ein anderer Artikel auf Medium von mir, der in der Google-Suche so erscheint:

Google Suche zum Medium Artikel "Welche Story hat Chemnitz zu erzählen"

 

 

 

Der Titel sieht gut aus, allerdings “übersetzt” Medium Umlaute nicht automatisch in der URL. Dadurch steht da jetzt erzahlen statt erzählen. Die Metabeschreibung (der Zweizeiler unter jeder Google-Suche) ist der Textanfang. Da Google nichts anderes findet, behilft es sich so.

Daraus ergeben sich nun 3 Tipps für eine Suchmaschinenoptimierung auf Medium:

  1. Der Titel des Artikels sollte kurz und aussagekräftig formuliert werden. Schlagwörter gehören dahinein.
  2. Der Name des Beitrages fließt gleichzeitig in die spätere Internetadresse ein. Also achte auf einen aussagekräftigen Titel, in dem das Schlagwort vorhanden ist. Umlaute sollte man lieber vermeiden oder ausschreiben.
  3. Am Anfang des Textes könntest Du eine Zusammenfassung schreiben, die rund 140 Zeichen lang ist. Diese erscheint dann automatisch in den Suchergebnissen und wird so quasi zur Metabeschreibung. Diese lässt sich auf Medium fett darstellen oder als Zitat. So wird dem Leser klar, dass es eine Zusammenfassung ist (ähnlich wie bei Artikeln auf Spiegel Online).

Wie sieht es mit Ihnen aus? Haben Sie schon Erfahrung mit Medium gemacht oder wollen Sie es ausprobieren?

tl;dr – Medium macht es Bloggern leicht. Die Plattform ist schlicht, schick und leicht zu bedienen! Inklusive netter Funktionen, die in jeden Blog gehören sollten.
Social Media Kurztipp medienspinnerei

Neu: Schneller Wechsel zwischen Google+ Profilen

Zur Zeit wird von Google ein Update für die Google+ App ausgerollt. Damit ist es endlich möglich, schnell zwischen verschiedenen Profilen zu wechseln! Bisher musste man sich ab- und wieder anmelden. Dieser Schritt entfällt nun und erleichtert vor allem die Arbeit von Seitenbetreibern. Einfach oben auf den Namen des aktuellen Profils tippen und den neuen auswählen. Fertig!

Dafür müssen Sie nur das Update der Google+ App einspielen. Wenn das nicht schon automatisch passiert ist, dann einfach mal im Google Play Store nachsehen!

Vorstellung der Kommunikatonskampagne Die Stadt bin ich - Chemnitz

Vorstellung der Kampagne “Die Stadt bin ich”

Vorstellung der Kommunikatonskampagne von Chemnitz "Die Stadt bin ich"

“Die Stadt bin ich” – Das ist die aktuelle Kommunikationskampagne der Stadt Chemnitz. Gestern wurde diese den Bürgern im Schauspielhaus vorgestellt. Endlich möchte man fast sagen, schließlich läuft die Kampagne bereits seit Mitte März. Viel wurde darüber diskutiert, seit dem Start und auch schon im Vorfeld (auch hier im Blog). Vielleicht auch deswegen war das Interesse der Chemnitzer für diese Veranstaltung recht gering.

Die Grundidee hinter der Kampagne

Joerg G. Fieback (Werbeagentur Zebra) (Quelle: www.zebra.de)

Ralf Sippel (Werbeagentur Zebra) (Quelle: www.zebra.de)

Barbara Ludwig (Oberbürgermeisterin Stadt Chemnitz) (Quelle: www.chemnitz.de)

Nach einer kurzen Eröffnung durch die Chemnitzer Oberbürgermeisterin Barbara Ludwig übernahmen Joerg G. Fieback und Ralf Sippel das Wort. Beide sind Geschäftsführer der Werbeagentur Zebra, die hinter der Kampagne steht. Zunächst wurde über die eigene Motivation und die Ziele bis 2020 gesprochen. Nach dem Motto “Das Sein bestimmt das Bewusstsein” (Karl Marx) stehen zu Beginn die Chemnitzer selbst im Vordergrund. Das Bild der Stadt kann “von einer Werbeagentur nicht vorgegeben werden” und muss dadurch von den Menschen selbst gebildet werden. So wie die Bürger die Stadt sehen, so präsentiert sich die Stadt dann auch nach außen.

Kleiner philosophischer Einschub: Bei dem erwähnten Marxzitat wird meist ein entscheidender Teil weggelassen: “Das gesellschaftliche Sein bestimmt das Bewusstsein.” Demnach spielen nicht die Selbstwahrnehmung sondern die gesellschaftlichen Lebensumstände eine entscheidende Rolle. Im Falle der Kampagne, wäre das dann doch wieder die Stadt.

Ziel der Kampagne ist es nun, die Attraktivität der Stadt zu erhöhen. Der erste Schritt ist die erwähnte innere Wahrnehmung. Danach, d.h. ab dem nächsten Jahr, soll dann die äußere Wahrnehmung von Chemnitz in Angriff genommen werden. Dafür sollen die Chemnitzer das positive Lebensgefühl der Stadt spüren und im besten Falle nach außen tragen. Sätze wie “Sowas geht in Chemnitz nicht.” sollen der Vergangenheit angehören.

Die nächsten Schritte

Ausführlich wurde dann auf die Maßnahmen eingegangen, die bereits laufen. Die meisten kennen die Homepage, auf der Bekenntnisse zur Stadt abgegeben werden können. Dazu gab es Postkarten, Plakate und eine entsprechende Facebookseite. Viel spannender war jedoch die Frage: Was kommt danach? Joerg G. Fieback hat dem Publikum einen (leider nur) kleinen Einblick gewährt. In nächster Zeit starten folgende Aktionen:

  • Rock am Kopp – ein monatlich stattfindendes Open Air Konzert am Marxkopf. Ende dieser Woche sollen erste Informationen folgen.
  • Botschafter für Chemnitz – ab sofort kann jeder Botschafter werden. Dafür gibt es einen kleinen Test auf der Homepage. Als Gegenleistung erhält jeder Botschafter einen offiziellen Ausweis.
  • Die Audiowalk App – eine App, die wie ein Stadtrundgang funktioniert. Inklusive Navigation zu interessanten Punkten und gesprochenen Texten in Deutsch, Englisch und Sächsisch.
  • Das Hörbuch – die Texte der Audiowalk App auf CD. Diese sollen u.a. Taxifahrer an interessierte Fahrgäste weitergeben können.
  • Nischel sucht Köpfchen – eine Fachkräfteinitiative, die nicht weiter erläutert wurde.
  • Der Club der Macher – eine Diskussionsplattform, ebenfalls ohne weitere Informationen.
  • Leuchttürme – Auch das wurde nicht weiter besprochen. Wirtschaft, Sport, Kunst & Kultur, Musik & Events sowie Wissenschaft & Forschung sollen ab 2015 auf die Stadt aufmerksam machen.

Unter den letzten 3 Punkten kann man sich zu diesem Zeitpunkt reichlich wenig vorstellen. Leuchttürme wirken vom Konzept her ein wenig altbacken. Ein “Club der Macher” scheint zwar endlich die Bürger der Stadt aktiv einzubeziehen. Allerdings ist ein Club eine mehr oder weniger geschlossene Gesellschaft. Das würde wohl kaum ins Konzept passen, sind doch alle Bürger aufgerufen sich zu beteiligen. Eine offene Diskussionsplattform, bei der tatkräftige, kreative und ideenreiche Menschen zusammengebracht werden, ist jedoch äußerst wünschenswert!

Kaum Diskussion im Anschluss

Nach dieser Präsentation wurden die Gäste im Saal aufgerufen mitzudiskutieren. Erstaunlicherweise wurden keine Fragen gestellt. Vielmehr drehten sich die meisten Wortmeldungen um die eigene Arbeit, das Engagement für die Stadt und ab und zu um das leidige Thema Geld. Erst zum Schluss wurde die Frage gestellt, was denn das genaue Ziel der Kampagne sei. “Reflexion”, “Magnetismus” und “ein positives Lebensgefühl, wolle man laut Fieback und Sippel erreichen. Wie man im Verlauf der Kampagne jedoch darüber urteilen kann, ob sie ein Erfolg ist oder nicht, darüber scheint man sich nicht ganz im Klaren zu sein. Bleibt zu hoffen, dass die Kampagne auch wissenschaftlich durch entsprechende Studien begleitet wird. Da das Geld ja immer knapp ist, könnten auch Studenten aus sozialwissenschaftlichen Studiengängen der TU Chemnitz diese Aufgabe übernehmen.

“Wo bleibt der Aufbruch?”

Ein Zuhörer brachte es mit seiner Wortmeldung auf den Punkt. “Wo bleibt der Aufbruch?” fragte der gebürtige Erzgebirger, der in diesem Jahr noch nach Chemnitz zieht. Die Kampagne unterstützt er in vollem Maße und wundert sich, dass die Stimmung im Saal recht gedämpft war. Doch genau das ist eines der Ziele der Kampagne: Die Chemnitzer dazu zu animieren, dass sie Ideen entwickeln und diese auch umsetzen! Und vor allem dabei nicht immer die Verantwortung bei der Stadt Chemnitz zu suchen. Spätestens mit dem “Club der Macher” (für den hoffentlich noch ein anderer Name gefunden wird) existiert die passende Plattform, um Ideen zu präsentieren, Mitstreiter zu finden und Projekte umzusetzen. Die Stadtverwaltung zeigt sich zumindest gewillt, die Eigeninitiative der Chemnitzer zuzulassen und zu fördern.

tl;dr – Die aktuelle Kommunikationskampagne von Chemnitz “Die Stadt bin ich” wurde gester vorgestellt. Zentrale Themen waren Einblicke in die nächsten Schritte und die Frage nach der Aufbruchstimmung in der Stadt.
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Neue Benachrichtigungseinstellungen für Facebook Seiten

Seit kurzem lassen sich die Benachrichtigungen für die Betreiber einer Facebook Seite etwas genauer einstellen. So steht nun zur Wahl, ob die Benachrichtigungen innerhalb von Facebook erscheinen oder per Mail verschickt werden sollen. Dies lässt sich jetzt den eigenen Gewohnheiten entsprechend anpassen. Wer nicht über jedes einzelne Ereignis informiert werden möchte, der kann in regelmäßigen Abständen auch eine Sammelbenachrichtigung erhalten. Dabei besteht natürlich die Gefahr, Wichtiges zu verpassen und zu spät auf etwas reagieren zu können.

Sie finden die Einstellungen jetzt einzeln aufgeführt im Administrationsbereich unter “Benachrichtigungen”. Die Funktion ist zudem für alle Seiten verfügbar, unabhängig ob altes oder neues Design.

Neue Einstellungen für Benachrichtigungen für Facebook Seiten

Myblögchen - Das BarCamp für Blogger in Chemnitz

Das war das Myblögchen in Chemnitz

mybloegchen barcamp in chemnitz (Quelle: http://www.mybloegchen.blogspot.de/)

Jetzt steht es also: Das Myblögchen! Das erste Blogger BarCamp in Chemnitz am vergangenen Samstag kann man durchaus als vollen Erfolg bezeichnen! Über 40 Blogger aus der Umgebung fanden den Weg zu den beiden Veranstaltern, dem 371 Stadtmagazin und der Agentur Text-in-Form.

Die Themen des BarCamps waren dabei besonders vielfältig: Von rechtlichen Dingen über Fragen zum besten Layout bis hin zur Wahl der richtigen Kamera für einen Videoblog war alles vertreten. Zu zwei Themen konnte ich etwas beitragen: Wie und wofür lässt sich ein Corporate Blog einsetzten (hier gibt es die Mitschrift) und wie verhilft mit Social Media und SEO (Suchmaschinenoptimierung) einem Blog zu mehr Bekanntheit. Die zweite Session konnte ich zusammen mit Marcus Jänecke ausgestalten und das Interesse war riesig. Kleines Fazit: Dazu werden demnächst ein paar Blogbeiträge entstehen! Besonders “Wie mache ich meinen Blog bekannt?” bietet genügend Stoff dafür. Das haben nicht zuletzt das Interesse an der Session und die Diskussion währenddessen gezeigt.

Und was wäre eine Bloggertreffen ohne eine Blogroll? Richtig! Denn mittlerweile sind schon viele Artikel online. Eine Übersicht darüber wächst gerade auf der Homepage des Myblögchen. Drei Beiträge möchte ich dabei herausgreifen, wobei der letzte nicht einmal ein Blog ist:

  • Der creativeguide ist ein Blog von Daniela Vollstädt und Christoph Knaup. Beide haben über den Einsatz von Videos in Blogs gesprochen und gezeigt, wie viel Arbeit in einem richtig guten Video steckt – es lohnt sich aber auch! Hier geht es zum Beitrag.
  • Julia Schlegel bloggt auf “Life is a banalogue” über Gestaltung, DIY und übers Kochen. Und jetzt natürlich auch über das Myblögchen.
  • Dass das Thema “Bloggen in Chemnitz” auch eins ist, beweist der Bericht der Freien Presse! Sarah Hofmann fasst schön zusammen, worum es am Wochenende ging: Sich kennenlernen, austauschen und eine Plattform versuchen zu bilden.

Während des ganzen Tages wurde von vielen Teilnehmern auch getwittert. Dabei entstand eine Art Live-Tagebuch mit Erkenntnissen, weiterführenden Links und Bildern:


Am Ende waren sich Organisatoren und Teilnehmer einig: Für eine Wiederholung oder gar ein regelmäßiges Treffen sind alle zu haben! Die Entscheidung fällt vermutlich diese Woche. Für die Stadt wäre diese Idee sicherlich ein hervorragendes Angebot. Eine vernetzte Bloggerszene, die sich mit gegenseitigem Input nach vorn bringt. Neuigkeiten dazu landen ganz bestimmt hier im Blog!

tl;dr – Das Myblögchen brachte am Samstag die Blogger von Chemnitz zusammen. Viel Input, tolle Menschen mit großartigen Blogs und der Appetit auf mehr sind daraus entstanden.
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re:publica 2014 – Tag 3

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So schnell vergehen 3 Tage re:publica 2014! In dieser Zeit konnte ich viele Eindrücke sammeln – viel zu viele um sie auf die Schnelle wiederzugeben. Wie schon in den ersten beiden Tagen versuche ich es trotzdem über Storify mit einem Best of meiner Postings. Auf geht’s in die letzte Runde:

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re:publica 2014 – Tag 2

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Heute – Tag 2! Die Themen reichen von der Viralität verschiedenster Beiträge in Social Media über die Gefahren der Vorratsdatenspeicherung bis hin zu Rollenspielen. Offline-Rollenspielen. Was das alles mit der re:publica 2014 in Berlin zu tun hat, finden Sie hier im Blog. Wieder aufbereitet mit dem Tool Storify!