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Form follows function. Das gilt auch fürs Bloggen!

Bloggen ohne Blog geht, denn form follows function gilt auch fürs Bloggen - falk sieghard gruner - medienspinnerei#bloggenohneblog, so lautet die aktuelle Blogparade von Meike Leopold. Sie will der Frage nachgehen, ob und wie man ohne eigenes Blog erfolgreich Bloggen kann. Meine Meinung: Bloggen ohne Blog geht wunderbar. Denn das Ziel entscheidet, nicht die HTML-Kenntnisse!

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Eine kleine Blogempfehlung

Wenn man lange genug sucht, findet sich zu jedem Thema ein Blog. Damit Du nicht den ganzen Tag mit Suchen verbringen musst, habe ich die wichtigsten Blogs aufgelistet, die ich selbst lese. Dazu zeige ich Dir noch 2 Tools, die mich beim Kuratieren und Lesen unterstützen.

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Medium – So funktioniert die neue Plattform

Medium Startseite (Screenshot)

Medium ist eine neue Plattform, die es dem Nutzer besonders leicht macht. Kein kompliziertes Back-End (=Programm hinter einer Homepage), die Konzentration auf die wichtigsten Funktionen und gleichzeitig Feed-Reader und Blog in einem. Ich habe mir Medium angesehen, einen Account angelegt (Sie finden mich hier auf Medium) und das Wichtigste notiert, um sich einen Überblick zu verschaffen.

Die Anmeldung erfolgt dabei mit dem eigenen Twitter- oder Facebook-Account. Dass es sich lohnt, beide Konten mit Medium zu verknüpfen, zeigt sich später in den Einstellungen. Denn hier dann wird deutlich, dass so alle Artikel von Personen, denen man auf Twitter folgt und mit denen man auf Facebook befreundet ist, automatisch im Newsfeed landen. So füllt sich die Startseite bereits von Anfang an mit Content. Interessantem Content höchstwahrscheinlich, schließlich folgt man sich auf Twitter und Facebook.

Überblick der wichtigsten Funktionen

Das sind die wichtigsten Funktionen, nachdem die Anmeldung durch ist:

  • Formatierung: Die ist spielend einfach. Text markieren, Formatierung anpassen, fertig! Zur Verfügung stehen fett, kursiv, als Überschrift formatieren, als Zitat zu markieren, einen Link hinterlegen und die Auswahl kommentieren
  • Kommentare: Diese können im fertigen Artikel dann von allen Lesern direkt am Text gemacht werden. Jeder Absatz kann per mouseover (=mit dem Mauszeiger über den Beitrag gehen) kommentiert werden. Es erscheint ein kleines Icon und es kann losgehen.
  • Außerdem können einzelne Wörter, Wortgruppen oder Passagen beim Schreiben kommentiert werden. Zum Beispiel um die Erklärung für Back-End und mouseover zu hinterlegen. Beim Lesen funktioniert das genauso: Hier steht dann zur Auswahl, den betreffenden Text zu kommentieren oder zu Twittern.
  • Absatz: Mit einem doppelten Zeilenumbruch erzeugt man eine leichte Trennlinie.
  • Bilder: Diese lassen sich in einem einfachen Absatz einfügen. Am Linken Rand erscheint ein +. So lassen sich auch Tweets und ähnliches einbinden.
  • Lesezeichen: Artikel, die Ihnen gefallen, können Sie mit einem Lesezeichen versehen und später lesen anlegen
  • Listen („Collections“) kann man selbst anlegen und folgen

Update
Medium hat ein paar Möglichkeiten für das Einstellen eines Titelbildes hinzugefügt. Dadurch wird das Ganze aber auch komplexer. So funktioniert es jetzt:

1) ganz links am Rand mit der Maus auf die 3 Punkte gehen
2) auf das Symbol, das darunter erscheint, klicken
3) jetzt das entsprechende Bild auswählen
4) zunächst wird das Bild als Hintergrundbild verwendet
5) ganz oben ins Bild klicken und im Menü die Position fürs Bild wählen

Was an Medium auffällt

Medium überzeugt vor allem mit seinem schlichten Design. Alles ist auf das Wichtigste reduziert und bloggen macht richtig Spaß. Dadurch könnte Medium zur Bereicherung der Social Media Landschaft beitragen! Leider ist der Großteil des Contents (noch) auf Englisch. Es gibt allerdings schon Listen, die deutschsprachige Artikel sammeln – in-deutsch zum Beispiel. Was fällt beim ersten Test noch auf? In der rechten oberen Ecke wird die Lesezeit angezeigt. Wie diese ermittelt wird (Wörterzahl oder durchschnittliche Zeit aller Leser bisher) ist nicht klar. Sie vermittelt aber einen Eindruck über den Umfang des Textes.

Update
Laut Netzpiloten berechnet sich die Lesezeit aus der durchschnittlichen Lesegeschwindigkeit von 275 Wörtern pro Minute. Für ein Bild werden 12 Sekunden eingerechnet.

Es lohnt sich noch ein Blick in die Einstellungen. Denn hier kann man sein Konto noch mit Google+ verbinden. Dadurch wird das Google Authorship für die eigenen Artikel auf Medium ermöglicht. Das heißt, dass die Suchergebnisse von Google mit dem Profilbild und dem Link zum Google+-Profil erscheinen. Also: Unbedingt machen, wenn Sie ein Profil haben!

Update
Leider sind die Bilder in den Suchergebnissen mittlerweile generell verschwunden.

Als ersten Test wird dieser Text auch auf Medium erscheinen. Wo? Hier:
Medium — So funktioniert die neue Plattform

Update: Medium und das Thema Suchmaschinenoptimierung (SEO)

In Sachen SEO zeigt sich Medium mit der kalten Schulter. Felder für Metabeschreibung sucht man vergeblich. Es gibt aber ein paar Tipps, mit denen sich die Anzeige in der Googlesuche verbessern lässt. Als Beispiel dient ein anderer Artikel auf Medium von mir, der in der Google-Suche so erscheint:

Google Suche zum Medium Artikel "Welche Story hat Chemnitz zu erzählen"

 

 

 

Der Titel sieht gut aus, allerdings „übersetzt“ Medium Umlaute nicht automatisch in der URL. Dadurch steht da jetzt erzahlen statt erzählen. Die Metabeschreibung (der Zweizeiler unter jeder Google-Suche) ist der Textanfang. Da Google nichts anderes findet, behilft es sich so.

Daraus ergeben sich nun 3 Tipps für eine Suchmaschinenoptimierung auf Medium:

  1. Der Titel des Artikels sollte kurz und aussagekräftig formuliert werden. Schlagwörter gehören dahinein.
  2. Der Name des Beitrages fließt gleichzeitig in die spätere Internetadresse ein. Also achte auf einen aussagekräftigen Titel, in dem das Schlagwort vorhanden ist. Umlaute sollte man lieber vermeiden oder ausschreiben.
  3. Am Anfang des Textes könntest Du eine Zusammenfassung schreiben, die rund 140 Zeichen lang ist. Diese erscheint dann automatisch in den Suchergebnissen und wird so quasi zur Metabeschreibung. Diese lässt sich auf Medium fett darstellen oder als Zitat. So wird dem Leser klar, dass es eine Zusammenfassung ist (ähnlich wie bei Artikeln auf Spiegel Online).

Wie sieht es mit Ihnen aus? Haben Sie schon Erfahrung mit Medium gemacht oder wollen Sie es ausprobieren?

tl;dr – Medium macht es Bloggern leicht. Die Plattform ist schlicht, schick und leicht zu bedienen! Inklusive netter Funktionen, die in jeden Blog gehören sollten.
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Blog Chemnitz Unterwegs

Myblögchen – das erste Blogger BarCamp in Chemnitz

mybloegchen barcamp in chemnitz (Quelle: http://www.mybloegchen.blogspot.de/)Ein BarCamp in Chemnitz? Gibt es! Myblögchen heißt das erste BarCamp zum Thema Bloggen hier in der Stadt. Am 10.5. steigt die Generalprobe. Initiatoren sind das Stadtmagazin 371 und die PR-Agentur Text in Form. Ziel ist es, die Bloggerszene von Chemnitz an einen Tisch zu bringen, sich auszutauschen und sich überhaupt erstmal einen Überblick über alle Blogger der Stadt zu verschaffen. Denn so klar ist es gar nicht, wer eigentlich in Chemnitz bloggt und worüber?